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Unsere Erfahrungsberichte zur Ausbildung

Hier kannst Du weitere Eindrücke von der Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen gewinnen.

Auszubildende L. Leder / 3. Lehrjahr

„Die Berufsschule findet im 1. Lehrjahr an zwei Tagen in der Woche statt, im 2. und 3. dann noch einmal die Woche. Während der Schulzeit erwirbt man Kenntnisse in vielen Versicherungssparten, wie z. B. Hausrat, Wohngebäude, Haftpflicht und selbstverständlich auch die Ausbildungsschwerpunkte Kranken- und Lebensversicherung.

Neben den versicherungsspezifischen Fächern haben wir auch noch Rechnungswesen, wo das „kaufmännische Rechnen“ vermittelt wird. Natürlich gibt es auch Unterrichtseinheiten, die man bereits kennt, wie Wirtschaft, Politik und Englisch. Dieser Unterricht wird meist etwas lockerer gestaltet, da unter anderem aktuelle Themen diskutiert werden und die Teamfähigkeit durch Gruppenarbeiten gefördert wird.

Das Lernen war zu Beginn anders als auf einer allgemeinbildenden Schule, da in der Berufsschule sehr viel fachübergreifender Unterricht stattfindet. Jedoch ist es durch den hohen Schulanteil im ersten Schuljahr einfach, sich an die veränderten Lernbedingungen zu gewöhnen.

Der Unterricht ist praxisorientiert, das heißt theoretische Inhalte werden anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Im Deutschunterricht erlernen wir den korrekten Ablauf eines Kundengespräches, welches beim Telefonieren im Betrieb und für die mündliche Prüfung am Ende der Ausbildung hilfreich ist.

Der Schultag bietet eine Abwechslung zum Berufsalltag, da man hier Erfahrungen mit seinen Klassenkameraden austauschen kann.

Ansonsten bleibt Schule halt einfach Schule.“

Auszubildender T. Lüttge / 3. Lehrjahr

„Die Ausbildung bei der LKH empfinde ich als sehr vielseitig, da man fast alle Abteilungen des Hauses durchläuft.

Zu Beginn habe ich erst einmal die Struktur des Hauses kennen gelernt. Ich habe zuerst in der Postabteilung gearbeitet und danach war ich in der Landeslebenshilfe, in der man die Grundlagen der Lebensversicherung erlernt.

Dann war ich in der Vertriebsabteilung, die für die Betreuung der Vermittler zuständig ist.

Im weiteren Verlauf meiner Ausbildung wurde ich über einen fast einjährigen Zeitraum in der Antrags- und Vertragsabteilung eingesetzt. Zunächst wirkt diese Abteilung ziemlich theoretisch, da viele Grund- und Fachkenntnisse angeeignet werden müssen (z. B. Durcharbeitung von Gesetzestexten, Versicherungsbedingungen sowie Tarifinhalte). Im Anschluss wurde es praxisnah. Mir wurden verschiedene abwechslungsreiche Antrags- und Vertragsbearbeitungen, sowie die telefonische Kundenberatung und – betreuung beigebracht. Ich habe ein weiterführendes Fachwissen erlernt, welches mir auch ermöglicht, verschiedene Krankenversicherungsprodukte telefonisch zu vermitteln.

Nach fast eineinhalb Jahren stehe ich kurz vor dem Wechsel in die Leistungsabteilung, die den letzten Abschnitt der Ausbildung darstellt. Aus Gesprächen mit anderen Auszubildenden habe ich erfahren, dass ich dort unter anderem die von den Versicherungsnehmern eingereichten Arztrechnungen und Rezepte prüfen und abrechnen werde. Ich bin sehr gespannt was mich dort erwartet ...

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Ausbildung bei der LKH sehr interessant ist, da man viel gefordert und mit einbezogen wird. Man übernimmt viele Aufgaben, welche auch die Sachbearbeiter durchführen und somit fühlt man sich nicht unbedingt als Auszubildender.“


 

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