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Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihre Private Krankenversicherung aus?

14.04.2020 - Kategorie: Ratgeber
Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihre Private Krankenversicherung aus?

Als Folge der Coronavirus-Krise haben viele Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragt. Wer deshalb weniger Stunden als vertraglich festgelegt arbeitet, erhält dafür den sogenannten Kurzlohn, also ein reduziertes Gehalt vom Arbeitgeber. Die Lücke zum regulären Gehalt wird aufgefüllt, indem die Agentur für Arbeit das Kurzarbeitergeld auf Antrag zahlt, das 60 bis maximal 67 Prozent der Differenz zum ursprünglichen Nettolohn ausmacht.

Insgesamt kann bei Kurzarbeit das Einkommen privatversicherter Arbeitnehmer*innen also unter die Versicherungspflichtgrenze (2020: 62.550 Euro) rutschen. Können sie trotzdem in ihrer privaten Krankenversicherung bleiben und wie wirkt sich die Kurzarbeit auf die Höhe ihres Arbeitgeberzuschusses aus?

Trotz Kurzarbeit privat versichert

Trotz Kurzarbeit können Sie weiterhin in der privaten Krankenversicherung bleiben. Wenn es sich um eine zeitlich begrenzte Einbuße handelt, bewirken kurzfristige Einkommensausfälle grundsätzlich keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Höhe des Kurzlohns und des Kurzarbeitergeldes ist dabei unerheblich.

Arbeitgeberzuschuss bei Kurzarbeitergeld

Während des Bezugs von Kurzarbeitergeld erhalten privatversicherte Arbeitnehmer*innen weiter einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Dieser kann sogar höher ausfallen als zuvor.

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