"Ich bin bei der LKH, weil die Tarife stabil kalkuliert sind."

Till B., 47 Jahre, Architekt

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Coronavirus: Informationen zur aktuellen Situation

Für unser Gesundheitssystem stellt das Coronavirus eine besondere Herausforderung dar, die uns alle fordert.

Als Dienstleister im Gesundheitswesen erreichen uns vermehrt Fragen unserer Kunden, die sich auf den Versicherungsschutz bei der LKH beziehen. Dafür haben wir Informationen, Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst, die uns aktuell vermehrt gestellt werden.

Ist der Geschäftsbetrieb der LKH beeinträchtigt?

Auch in dieser besonderen Situation sind wir weiter für Sie da! Das Gebot der Stunde lautet, persönliche Kontakte auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen haben wir deshalb sämtliche Dienstreisen abgesagt. Besprechungen finden nur noch telefonisch oder virtuell statt. Besucher und Vertriebspartner empfangen wir seit geraumer Zeit nicht mehr in der Hauptverwaltung oder den Bezirksdirektionen, sondern beraten ganz persönlich und individuell telefonisch, schriftlich oder digital.

Unser aktueller Service für Sie im Überblick:

Welche Leistungen übernimmt die PKV für Vollversicherte?

Mit einer Privaten Krankenvollversicherung können Sie folgende Leistungen in Anspruch nehmen, wenn ein Verdachtsfall besteht oder sogar eine Erkrankung eintritt.

  • Wird ein Test auf das Coronavirus von der privaten Krankenversicherung erstattet?

    Veranlasst ein Arzt einen Test auf das Coronavirus, wird es als medizinisch notwendige Diagnostik angesehen. Damit wird die Testung zum Versicherungsfall und die private Krankenversicherung (PKV) erstattet grundsätzlich die anfallenden Kosten im tariflichen Rahmen. Ob das Testergebnis positiv oder negativ ausfällt, spielt für die Kostenübernahme durch die PKV keine Rolle.

  • Wie sieht es mit den weiteren Behandlungskosten nach einem positiven Test aus?

    Bestätigt sich der Verdacht, sind auch die weiteren stationären und/oder ambulanten Behandlungsmaßnahmen grundsätzlich vom Versicherungsschutz der PKV umfasst. Ob Patienten ambulant oder stationär versorgt werden, richtet sich – auch entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) – nach der Schwere der Erkrankung, Risikofaktoren und Umfeld.

  • Welche Leistungen erhält man während einer Quarantäne?

    Bei einer vorsorglichen Quarantäne besteht kein Anspruch auf Leistungen aus einer Privaten Krankenversicherung. Ordnet die zuständige Behörde (z. B. das Gesundheitsamt) eine vorsorgliche Quarantäne an, sind die Kosten, die im Einzelfall für eine Quarantäne entstehen, vom Staat zu übernehmen.

  • Was ist beim Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld zu beachten?

    Wenn Sie als privat Versicherter erkrankt und deswegen arbeitsunfähig sind, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Krankentagegeld, wenn die weiteren bedingungsgemäßen Voraussetzungen vorliegen.

    Wenn Sie erkrankt sind und eine Quarantäne angeordnet wurde, sind nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Ansprüche bei der Behörde anzumelden. Vordrucke gibt es bei den jeweiligen Landesämtern für Soziales, bzw. bei den Landkreisen oder Stadtverwaltungen (Gesundheitsämter). Für die Anmeldung ist jeweils eine dreimonatige Frist nach Beendigung der Quarantäne zu beachten.

    Bezüglich des Krankenhaustagegeldes gilt: Wenn der Aufenthalt im Krankenhaus als stationär notwendige Heilbehandlung (nicht als bloße Quarantäne) erfolgt, besteht grundsätzlich auch ein Anspruch auf Krankenhaustagegeld.

    Ist die Infektion noch nicht festgestellt, handelt es sich somit um einen Krankheitsverdacht. Dann liegt noch keine Arbeitsunfähigkeit in Folge von Krankheiten und Unfällen im Sinne der Versicherungsbedingungen vor und es besteht kein Leistungsanspruch auf ein Krankentagegeld. Nach § 56 IfSG haben Sie aber gegebenenfalls einen Entschädigungsanspruch gegen das Land. Erforderlich ist allerdings, dass die zuständige Behörde (z.B. das Gesundheitsamt) eine vorsorgliche Quarantäne anordnet. Bei einer freiwilligen vorsorglichen Quarantäne besteht gegen das Bundesland kein Anspruch auf Leistungen.

Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihre Private Krankenversicherung aus?

Als Folge der Coronavirus-Krise haben viele Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragt. Wer deshalb weniger Stunden als vertraglich festgelegt arbeitet, erhält dafür den sogenannten Kurzlohn, also ein reduziertes Gehalt vom Arbeitgeber. Die Lücke zum regulären Gehalt wird aufgefüllt, indem die Agentur für Arbeit das Kurzarbeitergeld auf Antrag zahlt, das 60 bis maximal 67 Prozent der Differenz zum ursprünglichen Nettolohn ausmacht.

Insgesamt kann bei Kurzarbeit das Einkommen privatversicherter Arbeitnehmer*innen also unter die Versicherungspflichtgrenze (2020: 62.550 Euro) rutschen. Können sie trotzdem in ihrer privaten Krankenversicherung bleiben und wie wirkt sich die Kurzarbeit auf die Höhe ihres Arbeitgeberzuschusses aus?

  • Bleiben Sie trotz Kurzarbeit privat versichert?

    Die gute Nachricht: Ja, trotz Kurzarbeit können Sie weiterhin in der privaten Krankenversicherung bleiben. Wenn es sich um eine zeitlich begrenzte Einbuße handelt, bewirken kurzfristige Einkommensausfälle grundsätzlich keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Höhe des Kurzlohns und des Kurzarbeitergeldes ist dabei unerheblich.

  • Was ist beim Arbeitgeberzuschuss bei Kurzarbeitergeld zu beachten?

    Während des Bezugs von Kurzarbeitergeld erhalten privatversicherte Arbeitnehmer*innen weiter einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Dieser kann sogar höher ausfallen als zuvor.

Welche Leistungen können Zusatzversicherte in Anspruch nehmen?

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung können Sie dort privat vorsorgen, wo Ihr gesetzlicher Schutz aufhört. In Zeiten der Coronakrise zeigt sich, dass unsere Zusatztarife eine sinnvolle Ergänzung sind.

  • Welche Leistungen sind bei stationären Behandlungen möglich?

    Mit unserem stationären Zusatztarif S400E stehen Ihnen Leistungen für Wahlleistungen im Krankenhaus zu, wenn Sie sich aufgrund einer Corona-Erkrankung einer stationären Behandlung unterziehen müssen.

    Wenn der Aufenthalt im Krankenhaus als stationär notwendige Heilbehandlung (nicht als bloße Quarantäne) erfolgt, besteht ferner ein Anspruch auf Krankenhaustagegeld, sofern Sie einen entsprechenden Zusatztarif bei uns abgeschlossen haben.

  • Was ist beim Krankentagegeld zu beachten?

    Sie haben als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse eine Krankentagegeldversicherung als Zusatztarif bei uns abgeschlossen? Dann haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Krankentagegeld, wenn Sie krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind und die weiteren bedingungsgemäßen Voraussetzungen vorliegen.

    Wenn Sie erkrankt sind und eine Quarantäne angeordnet wurde, sind nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Ansprüche bei der Behörde anzumelden. Für die Anmeldung gibt es Vordrucke der jeweiligen Landesämter für Soziales, bzw. bei den Landkreisen oder Stadtverwaltungen (Gesundheitsämter). Für die Anmeldung ist jeweils eine dreimonatige Frist nach Beendigung der Quarantäne zu beachten.

Was ist bei Pflegebedürftigkeit zu beachten?

Aktuell sollen soziale Kontakte auf das absolut erforderliche Maß beschränkt werden, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und um gesundheitlich gefährdete Personen zu schützen.

  • Wie wird aktuell Pflegebedürftigkeit festgestellt?

    Derzeit wird auf einen Besuch des Medizinischen Dienstes und eine Begutachtung im häuslichen Bereich verzichtet. Die Feststellung von Pflegebedürftigkeit und Notwendigkeit technischer Hilfsmittel erfolgen als digitale Begutachtung auf Basis der vorliegenden Unterlagen und/oder telefonischer Befragung durch den Gutachter.

  • Finden weiterhin Beratungsbesuche statt?

    Bis zum 30. September 2020 werden Beratungsbesuche ausgesetzt. Pflegegeld wird in dieser Zeit nicht gekürzt. Das gilt auch für bereits eingetretene Kürzungen und Einstellungen von Pflegegeldzahlungen. Wir werden unseren pflegebedürftigen Kunden schriftlich mitteilen, wann der nächste Beratungsbesuch fällig wird.

  • Welche Beratungsmöglichkeiten rund um die PPV stehen zur Verfügung?

    Allen Versicherten in der Privaten Pflegepflichtversicherung steht die telefonische Pflegeberatung durch compass weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Bei Informationsbedarf rund um die Pflege, aber auch im Zusammenhang mit der aktuellen Situation aufgrund des Coronavirus.

    Compass ist – wie bisher – montags bis freitags von 8:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 101 88 00 erreichbar.

Unterstützt die LKH, wenn Sie wegen der Pandemie kein Einkommen erzielen?

Wir unterstützen Kunden, deren Haushaltseinkommen wegen der Pandemie einstweilen oder dauerhaft verringert oder weggebrochen ist. Wenn die Beitragszahlung ihren Lebensunterhalt gefährdet, können die Beiträge gestundet werden. Wir orientieren uns am neuen Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht und finden für unsere Kunden eine Lösung, die zur individuellen Situation und Notlage passt.

Wenn Sie in einer Notlage sind, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail mit einer Schilderung Ihrer Situation an: Lueneburg-AB@LKH.de

Allgemeine Daten, Fakten und Hinweise

Informationen zum Coronavirus, Daten zur aktuellen Situation in Deutschland und Hinweise zu bisher bekannten Fakten finden Sie hier:

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